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Testfallgenerierung aus modellbasierten Systems...
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Testen ist ein essentieller Part bei der Entwicklung von industriellen, qualitativ hochwertigen informationsverarbeitenden Systemen und Geräten. In dieser Arbeit wird eine Methode zur modellbasierten Testgenerierung auf der Basis von Petrinetzentfaltungen entwickelt und beschrieben. Auf der Grundlage eines Spezifikationsmodells für das geforderte Verhalten des Testobjekts werden Testfälle automatisch abgeleitet, die vorher spezifizierten Testzielen genügen. Der Fokus bei der Entwicklung dieser Testgenerierungsmethode liegt dabei auf der Erreichung hoher bis potentiell höchster Abdeckungskriterien, wodurch eine Kombination mit etablierten Methoden der modellbasierten Testgenerierung sinnvoll ist.Für die Modellierung des geforderten Verhaltens eines Testobjekts wird der Petrinetzdialekt „Sicheres Petrinetz mit Attributen“ - SPENAT auf der Basis der etablierten Stellen/Transitionen-Netze (ST-Netze) entwickelt. Ein SPENAT ist ein sicheres ST-Netz, das allerdings Attribute mit beliebigem Datentyp besitzen kann. Im Vergleich zu vorhandenen Petrinetzmodellen ist es bei einem SPENAT möglich, externe und v. a. parametrisierte, also datentransportierende Ereignisse als Transitionstrigger zu verwenden. Dadurch wird eine intuitive und gut verständliche Modellierung des Verhaltens des Testobjekts als reaktives, diskretes System ohne explizite Umgebungsmodellierung möglich. Das Design eines SPENAT geschieht aber in erster Linie vor dem Hintergrund der guten Abbildbarkeit etablierter Modellierungsnotationen. Insbesondere wird auf die möglichst vollständige Abbildbarkeit von UML-Zustandsmaschinen, als weit etablierte und häufig genutzte Modellierungsnotation auf entsprechende SPENAT geachtet.Für die Analyse des als SPENAT vorliegenden Spezifikationsmodells können etablierte Methoden der Petrinetzanalyse verwendet werden. Für die Testgenerierung wird sich in dieser Arbeit auf die Berechnung eines (vollständigen) Präfixes der Entfaltung des SPENAT-Spezifikationsmodells fokussiert. Allerdings können etablierte Markierungsmodelle für Petrinetze nicht für die Analyse eines SPENAT verwendet werden. Das liegt in erster Linie daran, dass Abhängigkeiten der SPENAT-Attribute von Parametern externer Ereignisse in der Markierungsrepräsentierung des SPENAT ausgedrückt werden müssen. Mit etablierten Markierungsmodellen für Petrinetze ist das nicht effizient möglich. Zur Markierungsrepräsentierung der Attribute eines SPENAT wurde deshalb eine angepasste Form eines Bedingungserfüllungsproblems (Constraint Satisfaction Problem mit Zuweisungen – ACSP) entwickelt und verwendet. Die für die Analyse eines (zyklischen) Petrinetzes notwendige Aussage der Markierungsäquivalenz von Transitions- bzw. Schaltsequenzen eines SPENAT kann mit Hilfe des Vergleichs auf Strukturgleichheit der entsprechenden ACSP in Abhängigkeit von den Eingangsparametern realisiert werden. Eine explizite Aufzählung aller möglichen Werte der externen Ereignisparameter ist somit nicht notwendig. Für die Umsetzung dieses Strukturvergleichs wird in dieser Arbeit ein einfacher Algorithmus vorgestellt.Die Testgenerierung erfolgt auf Basis der als Entfaltungsnetz vorliegenden Verhaltensdarstellung des SPENAT-Spezifikationsmodells. Für verschiedene etablierte, strukturelle Abdeckungskriterien des Spezifikationsmodells wird das entsprechende Vorgehen zur Testgenerierung dargestellt. Da im Zweifelsfall das vollständige Präfix der Entfaltung des SPENAT-Spezifikationsmodells berechnet und somit als Grundlage der Testgenerierung verwendet werden kann, können somit höchste strukturelle Abdeckungskriterien erreicht werden. Nicht ausführbare Pfade des Spezifikationsmodells können dabei leicht identifiziert werden, was eine Bewertung der erreichbaren Abdeckung des Spezifikationsmodells erleichtert. Strategien zur Optimierung der Testsuite als Ansammlung der generierten Testfälle werden ebenso wie die darauf aufbauende Formatierung der auf Modellierungsniveau vorliegenden Testfälle zur realen Testdurchführung erläutert.Anhand einer ausführlichen Beschreibung der Abbildung einer UML-Zustandsmaschine auf ein SPENAT wird abschließend das allgemeine Vorgehen bei der Abbildung vorhandener Modelle auf ein SPENAT zum Zweck der Testgenerierung dargelegt. Zur besseren Demonstration wird ein industriell relevantes Beispiel aus der industriellen Kommunikation zur Testgenerierung herangezogen.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.02.2020
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Strategien zur lokalen adaptiven Gitterverfeine...
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Realistische Problemstellungen in der numerischen Strömungssimulation sind häufig gekennzeichnet durch eine hohe Anzahl von Unbekannten, da es notwendig ist, das Rechengebiet fein zu diskretisieren, um alle Effekte der Strömung zu erfassen. Dies hat einen hohen Speicherplatzbedarf und große Rechenzeiten zur Folge.Zwei Verfahren zur Effizienzsteigerung bei der Berechnung solch komplexer Strömungsprobleme sind die lokale Gitterverfeinerung und das Mehrgitterverfahren. Beim Verfahren der Gitterverfeinerung werden lokal nur in Gebieten mit hohem Diskretisierungsfehler Gitterpunkte eingefügt. Somit wird gegenüber einer Verfeinerung des gesamten Rechengebietes eine Einsparung an Gitterpunkten bei gleichbleibender Genauigkeit des Ergebnisses erreicht. Das geometrische Mehrgitterverfahren nutzt bei der Berechnung mehrere Gitterebenen mit unterschiedlich feiner Diskretisierung.In dieser Arbeit werden die lokale Gitterverfeinerung und das Mehrgitterverfahren miteinander kombiniert, um ein hohes Maß an Effizienz zu erreichen. Es werden Fehlerschätzer eingesetzt, um die zu verfeinernden Bereiche adaptiv ohne Eingriff des Nutzers bestimmen zu können.Der entwickelte Algorithmus wird in einen blockstrukturierten Löser für komplexe Geometrien implementiert. Es wird zum einen eine Strategie zur blockweisen Gitterverfeinerung entwickelt, zum anderen eine Strategie zur deutlich lokaleren Verfeinerung auf Basis der einzelnen Gitterzellen.Um den Verfeinerungsalgorithmus realisieren zu können, müssen die einzelnen Bausteine entwickelt und implementiert werden, dazu gehören Fehlerschätzer, Cluster-Algorithmen zum Regruppieren der markierten Gitterzellen zu Blöcken, Flusskorrekturverfahren, sowie Interpolationsverfahren und Diskretisierungsmethoden höherer Ordnung zur Gewinnung der Tochtergitter- Randbedingungen. Es werden jeweils mehrere Verfahren vorgestellt und numerisch untersucht.Die Untersuchung der Strategien zur lokalen Gitterverfeinerung wird an Hand von zwei Problemfällen mit unterschiedlicher Komplexität durchgeführt und zeigt das Potenzial zur deutlichen Effizienzsteigerung gegenüber Berechnungen mit Mehrgitterverfahren ohne Verfeinerungsstrategie.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.02.2020
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Optimierungsstrategien für die Identifikation m...
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Modeme technische Produkte bestehen häufig aus mechanischen, elektronischen und informationstechnischen Elementen. Bei der Entwicklung solch komplexer Systeme bzw. bei der Verbesserung der Gesamtfunktionalität ist es notwendig, das System möglichst gut zu kennen und zu verstehen. Dies gelingt mit Modellen, welche die Systemidentifikation hervorbringt. Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit der Systemidentifikation nichtlinearer dynamischer Systeme. Dabei findet nicht nur eine Optimierung der Modellparameter statt, sondern auch eine Anpassung der Modellstruktur. Die Arbeit stellt die wichtigsten deterministischen Parameter- und Strukturoptimierungsverfahren vor, bewertet deren Einsatz und entwickelt Strategien für eine möglichst effiziente Anwendung in der Systemidentifikation. Neben dem bekannten Gradientenabstiegsverfahren kommen bei der Parameteroptimierung vor allem die leistungsfähigen Optimierungsverfahren 2. Ordnung zum Einsatz, zu denen die Methoden der Konjugierten Gradienten und die Newton-Verfahren zählen. Bei den Verfahren zur Strukturoptimierung, welche sich grob in Growing- und Pruning- Verfahren einteilen lassen, wird der Algorithmus des Optimal Brain Surgeon näher betrachtet.Die Untersuchungen in diesem Buch erfolgen mit einem sehr allgemeinen Modell, einem rekurrenten Neuronalen Netz beliebiger Netztopologie. Wegen den zeitlich verzögerten Rückkopplungen im Inneren des Modells gestalten sich die Ableitungsberechnungen, welche für die Algorithmen der Parameter- und Strukturoptimierung notwendig sind, wesentlich komplexer als bei statischen Modellen. Die Ausführungen zur Parameter- und Strukturoptimierung sind sehr allgemein gehalten, sodass die Ergebnisse und die entwickelten Algorithmen auch für den Leserkreis interessant ist, der ein einfacheres Modell bei der Identifikation verwendet.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.02.2020
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Algorithmus zur Verschneidung von zweidimension...
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Durch die stetig steigende Prozessorleistung steigendie Ansprüche an die Simulationsergebnisse undsomit steigen die Gittergrößen. Um dennoch inakzeptabler Zeit ein Gitter zu erhalten, werden heutesehr häufig Parallelisierungsstrategien bei derGittererzeugung angewendet. Diese Herangehensweiseist effektiv, hat jedoch den Nachteil, dass dieerzeugten Gitter an den Rändern nicht korrelieren. Dahermüssen Strategien entwickelt werden um zwei nichtzusammenpassende Gitter zusammenzufügen.Diese Arbeit befasst sich mit Verfahren zurzweidimensionalen Koppelung von Gittern und derImplementierungeines Algorithmus.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.02.2020
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Modellgestützte Produktionsplanung und -steueru...
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Der in diesem Buch vorgestellte Ansatz stellt in seiner Generalisierung einen wichtigen Beitrag zu einer modellgestützten Planung und Steuerung komplexer dynamischer Systeme mit Zufallseinflüssen dar, die als stochastische Produktionsnetzwerke der Werkstattfertigung formuliert werden können. Dabei beschränkt sich die Anwendbarkeit nicht auf Systeme der Sachgüterproduktion, sondern berücksichtigt auch solche der Dienstleistungsproduktion. Der Ansatz setzt das visual interactive simulation zur Analyse der diskutierten Problemstellung ein. Durch die Verwendung eines speziellen - auf einem TA-Algorithmus basierenden - heuristischen Suchverfahrens kann die reine Analyse durch eine gezielte Suche nach günstigen Strategien und Handlungsalternativen ergänzt werden.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.02.2020
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Invention, Innovation und Diffusion.
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Während die Diffusionsprozesse von Innovationen häufiger mit Hilfe mathematischer Modelle abgebildet und erklärt wurden, stellt die zeitliche Abfolge einzelner Technologiegenerationen ein noch weitgehend unbearbeitetes Terrain betriebswirtschaftlicher Forschung dar. Diesem Gebiet wendet sich die vorliegende Arbeit besonders zu und ist dabei vor allem um eine integrative Sicht des gesamten Innovationsprozesses, einschließlich der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, bemüht.Zur adäquaten Behandlung von Invention, Innovation und Diffusion wird ein umfassendes Simulationsmodell entwickelt und im Detail erläutert. Die Modellierung der Inventionsphase erfolgt mit Hilfe eines Algorithmus, der die Evolutionsprinzipien der Variation, Mutation und Selektion verwendet, um die unternehmerische Forschung und Entwicklung als evolutorischen Prozeß der Wissenserweiterung darzustellen. Die Ausbreitung der aus dem F&E-Prozeß resultierenden neuen Produkte im Markt basiert auf einem konkurrenzorientierten Diffusionsmodell. Die dort erfaßten Marktmechanismen werden ergänzt um ein umfassendes Unternehmensmodell, in dem die relevanten unternehmerischen Entscheidungsbereiche berücksichtigt sind.An die Modelldiskussion schließt sich eine umfassende Analyse des Verhaltens an. In mehreren Simulationsläufen werden unterschiedliche Strategien der Steuerung von Innovationsprozessen untersucht und Implikationen für die betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis abgeleitet.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.02.2020
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Diskrete Orthogonaltransformationen
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Sei t Bekanntwerden "schneller" Algori Uunen haben orthogonale Transformatio nen in der digitalen Signalverarbeitung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Ausgehend vom "klassischen" Cooley-Tukey-Algorithmus der diskreten Fourier Transformation wurde eine Vielzahl anderer Algori thmen mit dem Ziel ent wickelt. den Rechenaufwand weiter zu reduzieren. So entstanden z.B. der Primfaktor-Algorithmus. der Winograd-Algorithmus und der Split-Radix-AIgo rithmus der DFT. AuBerdem wurden schnelle Algorithmen fur andere Transforma tionen. wie die Walsh-. Haar-. Cosinus-Transformation etc. bekannt. Viele dieser Transformationsalgorithmen kennen vom Rechner stufenweise. d.h. in Iterationen abgearbeitet werden. so daB La. eine speichersparende "in place"-Verarbeitung mOg~ich ist. Wegen der rasanten Entwicklung auf dem Gebiet der digitalen Bildverarbeitung hat das Interesse an zweidimensionalen Orthogonaltransformationen in letzter Zeit stark zugenommen. Infolgedessen entstanden zahlreiche Algorithmen fur 2D-Transformationen. Haufig wird hierbei von der Separierbarkeit in Zeilen und Spal tentransformationen Gebrauch gemacht. Es hat sich jedoch gezeigt. daB anders geartete Algorithmen (z.B. die Berechnung aus Koeffizienten nie drigerer Ordnung) vorteilhafter sein kennen. Vor dem Hintergrund der Verfugbarkeit von integrierten Schaltungen zur DurchfUhrung orthogonaler Transformationen gewinnt die Signalverarbeitung im Transformationsbereich eine neue Dimension. Die Moglichkeit. spezielle Transformationsalgorithmen als (semJ-) kundenspezifische integrierte Schal tungen zu realisieren. laBt die Kenntnis bestehender Algorithmen sowie der ihnen zugrunde liegenden Prinzipien besonders aktuell erscheinen. Mit diesem Buch werden mehrere Ziele verfolgt: Nach einer Ubersicht uber die wichtigsten Orthogonaltransformationen (Kapitel 2) werden einige grundsatz- VI liche Probleme der diskreten "schnellen" Transformations-Algorithmen behan delt (Kapitel 3). Dazu ziililen u.a.: KomplexiUi.t. Berechnungs-Strategien (z .B. direkte und indirekte Berechnung der Transformationskoeffizienten).

Anbieter: Dodax
Stand: 24.02.2020
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Allgemeinmedizin und Praxis
118,00 CHF *
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Dieses Buch bietet das ganze Wissen für den komplexen Praxisalltag des Hausarztes mit seinen charakteristischen und uncharakteristischen Fällen. Vom ersten Patienten-Arzt-Kontakt über die Langzeitbetreuung bis zum Notfall, vom Kleinkind bis zum geriatrischen Patienten. Das anerkannte Vorbereitungsbuch in der Allgemeinmedizin für Medizinstudium, PJ und Facharztprüfung. Bewährt als Nachschlagewerk. Die diagnostischen und therapeutischen Strategien für die 300 regelmässig häufigen Beratungsprobleme Algorithmus zur Entscheidungsfindung Stufendiagnostik: was? wann? wie weit? Fallstricke und abwendbar gefährliche Verläufe Schnittstelle Hausarzt – Spezialist – Klinik Früherkennung, Vor- und Nachsorge, Check-up, DMPs  Der unverzichtbare Begleiter für Ausbildung, Weiterbildung, Facharztprüfung Leitliniengerecht nach DEGAM, Nationalen Versorgungsleitlinien und anderen EbM- Guidelines Konform mit Approbations- und Weiterbildungsordnung „Facharzt für Allgemeinmedizin“ und „Facharzt für Allgemeinmedizin und Familienmedizin“ Sicherheit für die Facharztprüfung: Prüfungstechnik, Prüfungstipps, Prüfungsfragen  NEU Neue Beratungsprobleme: Chronische Wunden, Mund- und Gesichtsschmerzen, Meningitis, Dysthymia, seltene Krankheiten Erweiterte Themen: Schmerzen im Rücken- und Oberschenkelbereich, Sehstörungen, Abdominalschmerzen, Distorsio pedis, Herzrhythmusstörungen Neue Kapitel: Bedside skills, kleinchirurgische Eingriffe, Arzneimittel im Alter, Impf- und Medikationsmanagement Beispielloses Internetportal „Mader: Fakten – Fälle – Fotos“ mit noch mehr Zusatzwissen  „… ein aus der Praxis heraus geschriebenes Werk aus einem Guss. Das Buch ist eine Bereicherung. Ich wünsche ihm eine weite Verbreitung.“ Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach, MPH

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Stand: 24.02.2020
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Detektion direkter Sichtverbindung zu einer UMT...
33,90 CHF *
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Für die Ortung in terrestrischen Funknetzen sind die Ortungsverfahren OTDOA (Observed Time Difference of Arrival) und TOA (Time of Arrival) weit verbreitet. Diese sehen die Auswertung von Laufzeitdifferenzen bzw. Laufzeiten der Signale verschiedener Basisstationen in einer Mobilstation vor. UMTS-Mobilfunknetze eignen sich in besonderer Weise für eine derartige laufzeitbasierte Ortung, da die Symbolrate auf der Luftschnittstelle deutlich höher ist als bei schmalbandigen Mobilfunksystemen wie beispielsweise GSM und damit eine genauere Synchronisation ermöglicht wird. Durch dieses Potential wird eine UMTS-basierte Ortung zum Einen als Ergänzung einer satellitengestützten Ortung in kritischen Empfangssituationen interessant. Zum Anderen stellt sie eine preisgünstige Alternative für die Ortung von Mobilstationen dar. Ein bedeutender Nachteil des OTDOA- und des TOA-Verfahrens im Mobilfunkumfeld besteht in der Notwendigkeit direkter Sichtverbindung zwischen der Mobilstation und allen am Ortungsprozess beteiligten Basisstationen. Mobilfunkkanäle sind jedoch durch ein häufiges Fehlen dieser Sichtverbindung gekennzeichnet. In Folge dessen treten bei Anwendung dieser Verfahren Zeitabweichungen auf, welche wiederum in einer geringeren Ortungsgenauigkeit resultieren. Es müssen daher geeignete Massnahmen getroffen werden, um im Fall fehlender Sichtverbindung den Einfluss dieser Zeitabweichungen auf die geschätzte Position der Mobilstation zu reduzieren. Da eine Vielzahl hierfür geeigneter Massnahmen zwar bei fehlender Sichtverbindung den gewünschten Effekt erzielt, im Fall existierender Sichtverbindung jedoch zu einer Verschlechterung der Positionsgenauigkeit führt, ist eine blinde Erkennung der vorherrschenden Sichtverbindungssituation von besonderem Interesse. Der in dieser Arbeit vorgestellte Algorithmus erlaubt diese Erkennung anhand der Auswertung des durch die Mobilstation empfangenen Signals. Der Algorithmus ist Teil eines ebenfalls im Rahmen der Arbeit vorgestellten Ortungkonzepts, welches für existierende und fehlende Sichtverbindung jeweils unterschiedliche Strategien zur Schätzung der Position vorsieht. Während bei fehlender Sichtverbindung eine Ortung gemäss dem klassischen OTDOA-Verfahren erfolgt, wird bei detektierter Sichtverbindung zu einer Basisstation die verfügbare Distanzinformation in die Ortung einbezogen. Um das vorgestellte Ortungskonzept zu verifizieren wurden Simulationen durchgeführt, welche sich allesamt an realen UMTS-Mobilfunkkonstellationen im Raum Paderborn orientieren. Alle Simulationen zeigen hohe Erkennungsraten der vorherrschenden Sichtverbindungssituation. In Folge dessen können deutlich höhere Positionsgenauigkeiten bei Verwendung des vorgestellten Ortungskonzepts gegenüber dem klassischen OTDOA-Verfahren erzielt werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 24.02.2020
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